Montag, 10. Oktober 2011

Colorado Experience- Reisebericht



Die letzten vier Tage waren wir, ungefähr 40 Austauschschüler aus 24 unterschiedlichen Ländern, in ganz Colorado unterwegs.
Es begann am Mittwochabend mit einem Sleepover in Connie’s Haus (unser Community Representative und Director). Dort trafen wir bereits 14 der Austauschschüler und schliefen in einem Matratzenlager im Untergeschoss.
Am Donnerstag starteten wir bereits um 6.30 Uhr in Richtung Estes Park, wo wir das Stanley Hotel besichtigten. Im Stanley Hotel schrieb Stephen King das Buch „The Shining“, das später auch verfilmt wurde. Auf Grund der Geschichte des Hotels wird es als „hunted“ angesehen; als wir eine Führung durch das Hotel machten, betraten wir unter anderem den Raum, in dem die meisten überirdischen Geschehnisse passiert sind. Dort durften 3 Mädchen in einen Wandschrank sitzen, in dem zu vor schon ein Geist „gespürt“ wurde. Eines der drei Mädchen kam geschockt und sprachlos aus dem Wandschrank und erzählte, sie hätte eine Hand in ihrem Nacken gespürt.
Am Nachmittag besichtigten wir die Teefabrik von „Celestional Seasonings“, einem international bekannten Teeunternehmen. Anschließend gingen wir zur Phoenix Gold Mine, wo wir lernten, wie man Gold schürft und auch die Miene betraten.
Auf dem Weg nach Denver begann es zu schneien, unvorstellbar! Es ist doch erst Anfang Oktober!
Am Abend waren wir in einem Restaurant im Fifties-Style essen. Dort lief auch entsprechende Musik und die Kellnerinnen trugen die passende Kleidung. Ich hatte das Gefühl, in einem Film zu sein!
Im Hotel teilte ich das Zimmer mit einer Japanerin, einem Mädchen aus Pakistan und einer anderen Deutschen.
Am Freitag besuchten wir das „Museum of Natural History“ und das iMax. Leider war der 3D-Film nicht allzu interessant, weil ich diesen bereits in Valencia gesehen hatte und er zudem von Dinosauriern handelte. Am Nachmittag waren wir in der 16th Street Mall in Denver und hatten endlich Shopping-Time! Weil am Sonntag Hibas Geburtstag war, kaufte ich dort Schokolade und einen Forever21-Gutschein, weil sie dieses Geschäft so liebt! Und Schokolade sowieso!
Anschließend gingen wir ins Aquarium, das jedoch eher enttäuschend  war, weil es ziemlich klein war und es trotzdem 15 Dollar Eintritt kostete! Den Abend ließen wir mit Pizza und einer Poolparty ausklingen.
Am Samstag mussten wir früh aufstehen und machten uns auf den Weg zu „Pikes Peak Cog Railway“. Geplant war, mit diesem Zug bis zur Spitze von Pikes Peak zu fahren. Es hatte jedoch so viel geschneit, dass es unmöglich war, nach ganz oben zu gelangen. Deshalb kamen wir nur zur Hälfte nach oben. Trotzdem war es vor allem für die Austauschschüler, die noch nie Schnee gesehen hatten, ein tollen Erlebnis. Mittags hatten wir Freizeit in Manitou Springs, einem kleinen, niedlichen Örtchen. Dort aßen wir auch zu Mittag, in einem-oh Wunder- richtigen Café mit guten Kaffee und heißer Schokolade!
Mittags besichtigten wir dann das „Olympic Training Center“; leider bekamen wir keine trainierenden Sportler zu sehen. Trotzdem war es interessant, weil man sich so nah am Geschehen fühlte.
Abends gingen wir gemeinsam zu „Golden Corral“, dem All-you-can-eat-Restaurant. Jedoch hatten viele nicht allzu viel Hunger, weil wir relativ spät zu Mittag gegessen hatten.
Im Hotel angekommen, hatten wir Hibas Geburtstagfeier, weil es unser letzter Abend war und wir am Sonntag nicht hätten feiern können. Sie bekam eine Torte und einige Geschenke.
Sonntags mussten wir alle leider wieder zusammenräumen und machten uns genauso früh wie am vorigen Tag auf den Weg zu „Cave of the Winds“, einer Tropfsteinhöhle.
Mittagessen hatten wir in „Wendy’s“ und mittags gingen wir zum „Garden of the Gods“, der wunderschön ist!
Am Nachmittag waren wir in der „Air Force Academy“, was mir mit Abstand am besten gefallen hat, weil ich so etwas noch nie zuvor gesehen hatte. Uns wurde von dem Drill erzählt und dem strengen Gehorsam, den die „Studenten“ haben müssen. Freshmen zum Beispiel dürfen während den Mahlzeiten weder sprechen noch den Kopf drehen. Außerdem gibt es auf dem gesamten Gelände Quadrate mit weißem Rand; nur auf diesem dürfen die „Neuen“ laufen und das auch noch im Joggingtempo. Auch ihre eigene Kleidung dürfen sie nicht tragen und allen Besitz müssen sie im ersten Jahr abgeben, nur an Weihnachten dürfen sie Geschenke von Familien und Freunden haben.
Kurz danach folgte dann der Abschied von der ganzen Gruppe, was ziemlich traurig war, denn wir alle haben uns in diesen 4 Tagen gut kennen und schätzen gelernt. Jedoch freuen wir uns schon alle auf ein baldiges Wiedersehen! So endete ein aufregendes, ereignisreiches und vor allem internationales Wochenende!

Dienstag, 4. Oktober 2011

P.S.!!

Was ich völlig vergessen habe zu erwähnen: Von Sonntag auf Montag habe ich das erste Mal in Englisch geträumt und zwar nur Englisch! Davor war es eine Mischung aus Deutsch und Englisch. Diesmal jedoch war es nur in Englisch! Auch wenn euch meine Begeisterung etwas seltsam vorkommen mag; ich war total aufgeregt, weil Hiba schon seit längerem in Englisch träumt und ich schon an mir gezweifelt hatte. :p

Schon wieder Volleyball

Am Freitag, gestern und heute hatten wir schon wieder Volleyballspiele.
Und alle drei Male schlugen wir uns sehr erfolgreich! Vermutlich haben wir gerade eine Glückssträhne! Heute haben wir beide Spiele gewonnen und gestern 2 von 3. Am Freitag haben wir immerhin eines gewonnen.
Schade nur ist, dass es auf das Saisonende zugeht, gerade, da wir solche Fortschritte gemacht haben!
Am Freitag wäre wieder ein Spiel, jedoch können Hiba, Viktoria und ich nicht da sein, weil wir auf der "Colorado Experience" sein werden, die bereits morgen startet.
Wir werden von Mittwoch auf Donnerstag mit 7 anderen Austauschschülern in dem Haus meines CRs (Community Representative) übernachten und dann am Donnerstag in der Frühe von dort aus nach Denver starten. Dieser Trip durch Colorado wird bis Sonntagabend dauern und wir werden unter anderem eine Goldmiene, ein Museum, das Denver Aquarium, das imax, Pikes Peak, Olympic Training Center, Garden of the Gods und die Air Force Academy besichtigen.
Am Sonntag hat auch Hiba Geburtstag; nur leider stehe ich immer noch vor dem Problem: Was soll ich ihr schenken? 

Montag, 3. Oktober 2011

Samstag + Sonntag


Wolf, der beim ersten
Teil von "Twilight" mitspielt


Bereits am Freitag Abend war Angela von Denver nach Pueblo gekommen, um ihre Familie und Freunde zu besuchen.
Am Samstag morgen machten LeAnndra, LeAnndra's Mutter, Andrew, Angela, Lindsey, deren 3-jährige Cousine, Hiba und ich uns auf den Weg in die Berge zum "Colorado Wolf & Wildlife Center". Während der Fahrt durchquerten wir eine wunderschöne Stadt namens "Woodland Park"!! In dem Wildlife Center machten wir eine Führung und bekamen viel über die Geschichten der dort lebenden Wölfe erzählt und hörten sie auch "heulen".
Danach gingen wir in das Lieblingsrestaurant von Angela in Colorado Springs. Dort servierten sie die größten Burger, die ich je gesehen hatte zu einem guten Preis.


Als wir wieder in Pueblo waren, war Hiba so müde, dass sie sofort einschlief, obwohl es erst 19 Uhr war.
Deshalb ging ich mit Lindsey und Angela zur Pueblo Mall, weil sie auf der Suche nach einem Paar Winterstiefeln war.

Am Sonntag gingen Hiba und ich joggen und danach frühstücken, was sich später als Fehler herausstellte, weil mein Bauch vom Essen wehtat. :p
Gegen 12 Uhr machten wir uns dann auf den Weg nach Denver, um Angela zurückzubringen, weil sie leider noch kein Auto hat. Dort erledigten wir sämtliche Einkäufe und gingen auch zur Mall. Bis wir zurück in Pueblo waren, war es bereits 21 Uhr. 

Mittwoch, 28. September 2011

Endlich: SIEG!

Gestern, am Dienstag, hatten wir ein Volleyballspiel in Colorado Springs.
Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir an der Sporthalle an. Das JV-Team verlor sehr knapp,
das Varsity-Team jedoch gewann! Juhu! Da machte es uns allen auch nichts aus, dass wir erst um 22.30 Uhr an der Schule ankamen.





Schon wieder beginnt eine neue Woche

Ein neue Woche, ein neuer Montag. Die Amis würden jetzt wahrscheinlich protestieren, denn für sie beginnt die Woche mit dem Sonntag. Egal, für mich ist und bleibt es der allerseits gehasste Montag!
Die Woche begann jedoch ungewohnt entspannt; das hatte jedoch einen Grund: Diese Woche ist an der DHPH "Count week". Dabei werden die ganze Woche lang die anwesenden Schüler an der Schule gezählt, wobei der wichtigste Tag der Freitag ist.
Die Schule und STUGO (Student Government) hat, damit möglichst viele SchülerInnen in die Schule kommen, eine Themenwoche organisiert, bei der man sich an den verschieden Wochentagen zu einem verschiedenen Motto kleidet.
Am Montag war es "Slumber Party" und jeder durfte in Pyjamas erscheinen.


Dienstag: Geek Day, jeder durfte sich als Nerd verkleiden
Mittwoch: College Day (irgendein Kleidungsstück von dem College seiner Wahl) oder Dress for Success
Donnerstag: Cowboy vs. Indianer




Freitag: Class Pride (Freshmen (grün und weiß), Sophomores (gelb), Juniors blau) und Seniors (schwarz) kleiden sich in der für sie bestimmten Farbe)

Wochenende


Nun, zwar etwas verspätet, endlich ein Rückblick auf das vergangene Wochenende:
Am Freitag Abend waren LeAnndra, Andrew, Hiba und ich im All-you-can-eat Restaurant "Golden Corral".
Natürlich, wie der Titel schon verspricht, gab es vom Salat bis hin zum Dessert alles (amerikanische), was man sich nur wünschen kann und unendlich viel davon. Der ganze Spaß kostete zudem nur 12 Dollar, so viele Getränke wie man will, inklusive.


Als wir das Restaurant verließen, war ich so satt!! Als einen Verdauungsspaziergang liefen wir noch ein wenig den Riverwalk entlant, den Hiba nun zum ersten Mal zu sehen bekam. Und ich muss wirklich    sagen, dass Pueblo Downtown mit dem Riverwalk der schönste Teil Pueblos ist.
Am Samstag hatten wir wieder in der Frühe zwei Stunden Volleyballtraining. Danach gingen wir zu Walmart, um mein Handy zu kaufen. Ja, ich habe jetzt endlich ein Handy mit amerikanischer Nummer und werde hoffentlich niemanden mehr am verabredeten Treffpunkt mehr verpassen!



Am Nachmittag machten wir unseren ersten Ausflug in die Berge. Obwohl ich schon öfter in den Bergen war, war ich sehr beeindruckt. Hier in Pueblo ist alles noch grün, in den Bergen jedoch sind schon sehr viele Bäume gelblich-orange verfärbt. Wir machten nicht nur halt an einem See, sondern auch an dem "Bishop Castle", das von Hand erbaut wurde und wirklich beeindruckend ist!






Anschließend musste LeAnndra nach Rye, um eine Gastfamilie zu besuchen, und abzuklären, ob alles nach dem Rechten geht. Dort lernten wir auch zwei andere Austauschschüler kennen: Ogi aus Montenegro und einen anderen Junge aus Ägypten, dessen Name ich mir leider nicht merken konnte. Die beiden werden wir wahrscheinlich nächste Woche bei der "Colorado Experience" wiedersehen.























Am Sonntag waren wir auf dem "Chili-festival", das das ganze Wochenende lang in Pueblo stattfand.

Dort gibt es jede Menge verschiedene, nicht nur mexikanische Gerichte und Souvenirs zu kaufen.


LeAnndra, Andrew, Hiba und ich mussten (Hiba und ich als Community service) an einem der zahlreichen Eingänge sitzen und die Eintrittsgelder kassieren: 2 Dollar je Erwachsener.


An diesem Sonntag telefonierte ich auch endlich mal wieder mit meiner Familie, nachdem ich eine Stunde auf der Suche nach einer internationalen Telefonkarte war.